Hämelerwald - Gut Adolphshof

Hämelerwald

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  • Gut Adolphshof © AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
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Das weithin bekannte Gut Adolphshof, liegt südlich von Hämelerwald in Richtung Equord. Seit 1900 im Besitz der Familie Hartmann, wurde der Betrieb 1952 auf biologisch-dynamischen Landbau umgestellt. Zahlreiche interessierte Besucher haben seitdem das Gut aufgesucht. 1995 übereignete die Familie Hartmann das Gut Adolphshof der 1982 gegründeten „Gemeinnützigen Landbau Forschungs-gesellschaft Hämelerwald“. Der Verein verbindet in seiner Arbeit ökologischen Landbau mit Bildungsprojekten. 1827 erwarb Heinrich Siemering Land auf dem Gebiet des späteren Adolphshofes. Benannt wurde der Hof nach dem damaligen Statthalter in Hannover, Herzog Adolph Friedrich, von dem Siemering ein Darlehen zur Ablösung des Landes bekommen hatte. Im Laufe der Jahre wurden Wirtschafts-und Gutsgebäude errichtet, die seit 1987 unter Denkmalschutz stehen. Dazu gehört u.a. die im Jahre 1903 von Siemerings Nachfolger, Heinrich Hartmann, errichtete Gutsschule. Der ökologische Landwirtschaftsbetrieb verfügt über umweltschonende Anlagen wie z.B. eine Solaranlage (seit 1982) und ein biologisches Klärwerk, wo das Abwasser durch Mikroorganismen, die von Schilfpflanzen mit Sauerstoff versorgt werden, gereinigt wird. 1996 wurde der Verein „Sozialtherapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Adolphshof“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, eine Behinderteneinrichtung für 30 Erwachsene auf Gut Adolphshof einzurichten. In das zu diesem Zwecke umgebaute alte Kutschenhaus zogen 1997 die ersten acht Bewohner ein. Mitgebaut an der Kläranlage haben siebzehn junge Leute aus sechs europäischen Ländern. Auf dem Hof werden Jugendliche in der ökologischen Landwirtschaft ausgebildet. Sie lernen dort nicht nur den naturgerechten Umgang mit Pflanzen und Tieren, sondern auch die Weiterverarbeitung von Lebensmitteln. Aus dem in der hauseigenen Mühle gemahlenen Mehl werden köstliche Vollkornbrote hergestellt, die zusammen mit anderen Produkten (z.B. Käse aus der Käserei) im Hofladen verkauft werden.

Quelle: „Lehrte entdecken“ Herausgeber: Stadt Lehrte - Stadtarchiv - 2000

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