Heilpflanzengarten

Alle Angaben "ohne Gewähr". Obwohl alle Informationen mit großer Sorgfalt zusammengetragen wurden, kann keine Garantie für Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen werden. Von einer Selbstbehandlung durch Laien ist dringend abzuraten. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Arzt oder Apotheker.

Der Heilpflanzengarten im Park des Klinikums Lehrte wurde im Frühjahr 2009 als Projekt des Vereins Stadtmarketing Lehrte e.V. zur Gartenregion der Region Hannover eröffnet. Auf einem 240 qm großen Pflanzenhügel wurden ca. 200 verschiedene Heilpflanzen wie Küchenkräuter, Gemüse-, Acker- und Waldrand-, Giftpflanzen und Sträucher angepflanzt. Die Pflege des Hügels erfolgt ehrenamtlich durch die Lehrter „Kräuterhexen“. In den Sommermonaten werden immer am letzten Sonntag im Monat um 11 Uhr öffentliche Führungen angeboten. Ein Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf Anfrage sind auch Führungen zu anderen Zeiten möglich.

Termine & Themen

  • 28.04.2019 – Die Bäume schlagen aus
    Birke, Weide, Linde, Esche, Faulbaum
  • 26.05.2019 – Farbenspiele
    Zwiebel, Rote Bete, Färberröte, Borretsch, Reisfärbepflanze
  • 30.06.2019 – Ein Lob auf den Klee
    Rotklee, Steinklee, Bockshornklee, Wundklee, Hasenklee
  • 28.07.2019: Herz intakt
    Ginkgo, Fingerhut, Herzgespann, Weißdorn (Arzneipflanze 2019), Sommeradonis
  • 25.08.2019 – Immer grün
    Immergrün, Efeu, Hauswurz, Mistel, Buchsbaum
  • 29.09.2019 – Gefallene Früchte
    Walnuss, Haselnuss, Buche, Eiche, Kastanie

Heilpflanzen kommen wild wachsend in der Natur vor oder werden in Kulturen angebaut. Wenn sie den höchsten Gehalts an Wirkstoffen haben werden sie gesammelt und verarbeitet. Wirkstoffe sind in den verschiedensten Pflanzenteilen einer Heilpflanze gespeichert.

Arzneilich verwendet werden z.B.: Wurzeln, Kraut, Rinde, Blätter, Blüten, Früchte, Samen.

Heilpflanzen haben für Menschen schon immer eine große Bedeutung gehabt. Das Wissen um ihre Wirkung wurde von Generation zu Generation weiter gegeben.

In der Antike waren es die „Arztbotaniker“ (z.B. Hippokrates 460 – 377 v. Chr.), die das Wissen schriftlich niederlegten. Im Mittelalter erforschten Mönche und Klosterfrauen z.B. Hildegard von Bingen (1098 – 1179) in den Klöstern die Wirkung von Pflanzen. Viele damalige Aussagen über die Heilwirkung der Pflanzen haben auch heute noch Gültigkeit.

Die in den Pflanzen enthaltene Wirkstoffe wie ätherisches Öl, fettes Öl, Alkaloide, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Kieselsäure, Schleim, Saponine, Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente werden zu therapeutischen Zwecken und zur Herstellung von Arzneimitteln genutzt.

Heilpflanzenkunde ist heute eine anerkannte Wissenschaft, die als Phytotherapie bezeichnet wird. Aber auch in der Volksmedizin und der Homöopathie wird die Wirkung der Inhaltsstoffe der Pflanzen genutzt. Schließlich kommen auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und in der indischen Heilkunst, der Ayurveda, bestimmte Pflanzen zum Einsatz.

Anfrage bei den Kräuterhexen:
Margaretha Ehlvers Tel: 05132 - 47 77
Email: Heilpflanzengarten-Lehrte@gmx.de

Sie erreichen den Heilpflanzengarten über den Haupteingang des Krankenhauses Lehrte. Der Ausgang zum allgemeinen Krankenhausgarten befindet sich auf der Rückseite der Eingangshalle. Um zum Heilpflanzengarten zu gelangen, wenden Sie sich im Garten in den linken Bereich.

Die Pflanzenporträts wurden zum Teil unter Mithilfe von Schülern und Schülerinnen der IGS Lehrte erarbeitet.

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Acker-Rittersporn

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Ackerschachtelhalm

Es ist ein ausdauerndes bis 50 cm hohes Kraut aus der Familie der Schachtelhalmgewächse (Equisetaceae) mit Wurzelstöcken, die bis 1,60 m in den Boden reichen. Zunächst bringt die Pflanze einen unverzweigten Frühlingsspross mit Sporenträger an der Spitze hervor. Dieser dient der Fortpflanzung und stirbt alsbald ab. Danach treibt ein Sommerspross hervor. Die Sommersprosse sind quirlig verzweigt.

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Ackerstiefmütterchen

Das Acker - Stiefmütterchen ist eine meist einjährige Pflanze, die 10 bis 40 cm hoch wird und zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) gehört. Es wächst an trockenen Standorten, Ackerrändern, die oft nährstoffreich sind, auf Schuttplätzen und in Gärten. Die Blütenstiele entspringen in den Achseln der Laubblätter. Sie tragen eine 1 bis 3 cm große Blüte. Die Kronblätter sind meist verschiedenfarbig hellgelb, weißlich oder gelb mit violett, das untere ist oft weißlich mit blauen Kerben.

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Alant

Alant gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Compositae). Die Pflanze überwintert mit einem knolligen, kräftigen Wurzelstock, aus dem im Frühjahr grundständige Blätter und aufrechte Stängel treiben, die bis zu 2 m hoch werden. Die Laubblätter sind auf der Unterseite filzig behaart. Die Blüten haben einen Durchmesser bis 7 cm. Auf einem flachen Blütenboden stehen gelbe Röhren- und Zungenblüten. Blütezeit: Juli bis September. Die Blüten werden gerne von Insekten besucht.

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Amaranth

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Andorn

Der Andorn ist eine ausdauernde krautige buschig wachsende Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er bevorzugt mäßig trockene, warme, sonnige Standorte und kommt an Wegrändern, auf Schuttplätzen und an Hecken und Zäunen vor. Er wird bis zu 60 cm hoch. Der Stängel ist vierkantig, hohl und dicht filzig behaart. Die weißen Blüten sind zu Scheinquirlen angeordnet und stehen in den Achseln der Blätter. Die Pflanze riecht angenehm, die Blätter schmecken sehr scharf und bitter.

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Arnika

Arnika ist eine ausdauernde krautige bis 60 cm hohe Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Aus einer Rosette grundständiger Blätter treiben im Mai/Juni die Blütenstiele hervor mit einer, manchmal auch zwei oder mehr goldgelben Blüten. Die Pflanze besitzt einen aromatischen Geruch.

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Artischocke

Die Artischocke gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Sie bildet eine Grundrosette mit einem dicken verzweigten Stängel aus und wird bis zu zwei Meter hoch. Die großen Blätter sind tief fiederspaltig und tragen teilweise Dornen. Die Blüten, die distelartig aussehen, bestehen aus großen Hüllblättern, die innen fleischig sind und als Delikatesse gelten. Innerhalb des Blütenkorbs stehen die violetten Röhrenblüten. Der Blütenkorb wird sehr groß und schwer.

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Arzneimohn

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Baldrian

Baldrian ist eine kräftige ausdauernde Pflanze, die bis 1,70 m hoch werden kann aus der Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae). Baldrian wächst auf feuchten Wiesen und an Bachläufen, aber auch auf Schutthalden. Aus einem kurzen Wurzelstock wachsen eine Anzahl grundständiger Blätter und Blütenstängel mit gegenständigen Blättern, die unpaarig gefiedert sind. Die weißlich-rosafarbenen Blüten sind doldenartig angeordnet. Blütezeit: Mai bis September.

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Beifuß

Beifuß ist eine ausdauernde bis 150 cm hohe Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae), die meistens von Jahr zu Jahr größer wird . Er kommt häufig auf nährstoffreichen Böden in Europa, Nordafrika, Asien, an Wegrändern, Schuttplätzen und im Gebüsch vor und wird auch als Gewürzpflanze in Gartenkulturen angebaut. Die Pflanze besitzt einen eigenartigen Geruch.

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Beinwell

Beinwell gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceen). Er bevorzugt feuchte Standorte, Wegränder und Wiesen und ist über den größten Teil Europas verbreitet. Aus einer rübenförmigen verästelten Pfahlwurzel, die innen weißlich und schleimreich ist, treibt ein Stängel, der nur im oberen Teil verzweigt ist. Blätter und Stängel sind rau behaart. Die hängenden Blüten sind 5zählig, glockig, rötlich-violett oder gelblich-weiß.

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Betonie, Echter Ziest

Die Betonie ist eine Pflanze aus der Familie der Lippenblütengewächse. Sie bildet eine Rosette mit Blättern, aus der aufrechte, vierkantige, wenig verzweigte raue Stängel wachsen, die bis 60 cm hoch werden und die am Grunde verholzen können und nur spärlich beblättert sind. Die Blätter sind gegenständig angeordnet, eiförmig mit gekerbtem Blattrand. Die purpurfarbenen Lippenblüten stehen in dichten Scheinähren. Aus den Blüten entsteht eine vierteilige Spaltfrucht mit braunen Teilfrüchtchen.

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Bittersüßer Nachtschatten

Rankender Halbstrauch aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), im unteren Teil verholzt, oben krautig, etwa 2 m lang, manchmal auch länger. Die Blätter sind wechselständig, eiförmig. Die Blüten stehen in Rispen. Sie sind dunkelviolett, selten weiß. Die Beeren leuchten rot und glänzen. Die Pflanze kommt in Europa, Nordafrika und Teilen Asiens vor und wächst bevorzugt in feuchten Gebüschen und an Grabenrändern. Die Pflanze wird vor allem durch Vögel verbreitet.

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Borretsch

Der Borretsch gehört zur Familie der Raublattgewächse. Er ist eine einjährige krautige Pflanze, die bis 60 bis 80 cm hoch wird. Aus einer grundständigen Rosette wächst ein behaarter, verzweigter Stängel. Die Blätter sind ebenfalls haarig, zum Teil auch stachelig, sattgrün und fleischig. Auf Grund des ätherischen Öls verströmen sie einen leichten Geruch nach Gurken. An den Stängelenden sitzen viele nickende, sternförmige azurfarbene Blüten, die den ganzen Sommer über bis zum Herbst blühen.

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Breitwegerich

Der Breitwegerich gehört zur Familie der Wegerichgewächse. Er ist weltweit verbreitet und kommt an Straßen und Wegen, auf Plätzen, Weiden, Wiesen und Äckern vor. Er ist sehr widerstandsfähig, wenig empfindlich gegen Salz und wächst auch in Pflasterritzen. Als „trittfeste“ Pflanze kann er in verdichteten Böden wurzeln und ist eine Zeigerpflanze für häufig begangene Stellen. Die Wurzeln können bis zu 80 cm in die Erde reichen.

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Brunnenkresse

Die Brunnenkresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Als eine 30 bis 90 cm lang werdende Wasserpflanze gedeiht sie in Gräben, Bächen und an Flussufern. Von der Wurzel gehen aufsteigende kantige Stängel mit gefiederten Blättern ab, die einen scharfen, rettichähnlichen Geschmack haben. Am Ende bildet sich ein traubenähnlicher Blütenstand mit vierzähligen weißen Blüten, die mit gelben Staubbeuteln ausgestattet sind. Nach der Blüte schmecken die Blätter schärfer und sind weniger saftig.

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Damaszenerrose

Die Damaszenerrose gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), von denen es mehr als 2000 Arten gibt. Sie wächst als 1 bis 3 m hoher Strauch mit lockeren, bogig abstehenden Trieben, an denen viele hakenförmige Stacheln sitzen. Damaszenerrosen lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: in die einmal blühende und die mehrmals blühende Form. Damaszenerrosen duften stark und bringen weiße oder rosafarbige Blüten hervor, die halb oder ganz gefüllt sind und immer in Büscheln zusammen stehen.

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Dornige Hauhechel

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Echte Goldrute

Die Goldrute ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Sie wird bis 1 m hoch. Aus einem knotigen Wurzelstock wachsen aufrechte meist glatte Stängel, deren Blätter wechselständig angeordnet sind. Die Blüten sind gelb und stehen in Rispen. Blütezeit: Juni bis Oktober. Für Insekten ist sie im Spätsommer eine wichtige Nahrungsquelle.

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Echtes Labkraut

Das echte Labkraut ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Die Stängel werden 20 bis 80 cm hoch. Sie sind vierkantig, kahl oder mit leichtem Flaum überzogen. Sie halten sich gegenseitig oder an anderen Pflanzen. 6-12 Blätter, die nur 1 mm breit und 15 bis 25 mm lang werden und spitz zulaufen, stehen in Scheinquirlen am Stängel. Sie sind oberseits dunkelgrün und unterseits mit Flaum besetzt. Die zahlreichen kleinen gelben Blüten stehen in endständigen Rispen.

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Ehrenpreis

Ehrenpreis ist in ganz Europa und Vorderasien verbreitet, auch in Nordamerika heimisch und kommt in Waldgebieten, besonders an Waldrändern, und auf Heideflächen vor. Im Frühling treiben aus niederliegenden Sprossen aufsteigende Seitenzweige. Die Blätter sind graugrün, eiförmig, mit Haaren besetzt und stehen gegenständig am Stängel. Die Blüten sind traubenförmig angeordnet. Die Blütenstiele entspringen in der Achsel der Laubblätter. Die Blüten sind hellblau bis violett und sehr kurzlebig.

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Eingriffeliger Weißdorn

Der Eingriffelige Weißdorn wächst auf humosen und trockenen Böden in lichten Gebüschen und Hecken, an Feldrainen und in Parkanlagen mit Wuchshöhen von meist 2 bis 3m, selten bis 8 m. Die Äste sind mit zahlreichen Dornen versehen, die bis zu 2,5 cm lang werden. Die Blätter sind eiförmig oder rautenförmig, meist 5 bis 7 teilig gelappt und oberseits dunkelgrün. Die weißen Blüten mit fünf Blütenblättern enthalten zahlreiche rote Staubblätter und stehen in aufrechten Trugdolden.

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Eisenhut

Sturmhut, Mönchskappe, Helmkraut, Kappenblume, blauer Pantoffel, Teufelswurz, Wolfsgift. Der blaue Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er wächst aus einer braunen, fleischigen, rübenförmigen Pfahlwurzel, oft in Mutter- und Tochterknollen geteilt, und bildet bis zu 1,50 m hohe aufrechte Stängel. Die Blätter sind gestielt, tief eingeschnitten und dunkelgrün (auf der Unterseite hellgrün).Die Blüten sind dunkelviolett und bilden eine Art Traube.

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Engelwurz

Die Engelwurz gehört zur Familie der Doldengewächse (Apiaceen). Sie ist eine zwei bis vierjährige Pflanze. Aus einer annähernd rübenförmigen Wurzel wächst im zweiten Vegetationsjahr ein hohler Stängel, der gerillt und hohl und im oberen Bereich rötlich angelaufen und verzweigt ist. Die Blätter sind groß und ein- bis dreifach fiederschnittig. Sie sitzen auf großen aufgeblasenen Blattscheiden. Die Blüten sind grünweißlich oder gelblich und stehen in großen halbkugeligen Dolden.

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Eselsdistel

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Färberdistel (Saflor)

Die Färberdistel ist Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie wird vor allem als Ölpflanze, aber auch als Färberpflanze kultiviert. Aus einer Blattrosette mit kräftiger Pfahlwurzel entspringt ein einziger Stängel der sich verzweigt und Höhen von 60 bis 130 cm erreicht. Die länglichen stachelig gezahnten Laubblätter wachsen direkt am Stängel. Am Ende der Stängel stehen große rundliche distelartige Blütenköpfe mit Röhrenblüten, die gelb bis rötlich gefärbt sind.

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Färberkamille

Die Färberkamille gehört zur Familie der Korbblütler. Aus einem verholzten Wurzelstock wachsen aufrechte behaarte Stängel. Die fein gefiederten Laubblätter sind wechselständig angeordnet und auf der Unterseite grau-weiß. Die Färberkamille erreicht Wuchshöhen bis zu 80 cm und bildet am Ende der Stängel eine körbchenartige Blüte aus, die einen Durchmesser bis zu 4 cm erreicht. In dem Blütenkorb befinden sich 350 bis 500 goldgelbe zwittrige Röhrenblüten und am Rand gleichfarbige Zungenblüten.

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Frauenmantel

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Frühlings-Adonisröschen

Das Frühlings-Adonisröschen ist 10 bis 40 cm hoch und aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Die Stängel wachsen aufrecht und sind unverzweigt. Die Blüten stehen einzeln am Ende der Stängel. Sie haben 5 Kelchblätter und 10 bis 20 Blütenblätter von hellgelber Farbe. Der Gattungsname „Adonis“ ist nur zu verstehen, wenn man weiß, dass es die rotblühende Art (Adonis aestivalis) gibt. Der Artname „vernalis“ weist auf die Blütezeit im Frühling (lat. ver) hin, Blütezeit: April – Mai.

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Gamander

Der Gamander gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Er wurzelt bis 1,2 m tief. Die Stängel werden 10 bis 30 cm hoch. Die Blätter sind eiförmig mit gezähntem Rand. Sie werden 2 bis 5 cm groß und sind derb, wintergrün, kurz gestielt und meist beiderseits behaart. Die rosafarbenen Blüten stehen zu 4 bis 6 in Scheinquirlen in den Achseln der oberen Blätter. Sie duften schwach und sind Nektarspender von besonderem Wert.

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Gänseblümchen

Das Gänseblümchen ist eine ausdauernde krautige bis 20 cm hohe Pflanze. Es bildet eine Rosette. Die blattlosen Blütenstängel tragen ein Blütenkörbchen mit gelben Röhrenblüten und weißen Zungenblüten, die auf der Unterseite meist rötlich gefärbt sind. Sie besitzen nur wenig Nektar und Pollen, sind aber wegen der langen Blühdauer eine beständige Nahrungsquelle für Bienen. Die Blüten sind heliotrop, d.h. sie öffnen sich mit dem ersten Sonnenlicht und schließen sich bei Regen.

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Gänsefingerkraut

Das Gänsefingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Es ist in den gemäßigten Zonen der nördlichen Erdhalbkugel weit verbreitet und kommt auf feuchten Böden, an Wegen und auf Brachland vor. Das Gänsefingerkraut wächst auch auf steinigem Untergrund und gilt als Pionierpflanze, weil es als eine der ersten Pflanzen neu entstandene Wegböschungen besiedelt.

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Gartenkresse

Die Gartenkresse ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Kresse wird 20 bis 50 cm hoch. Die Farbe der Blüten ist weiß bis rosa. Die Samen wachsen in kleinen rundlich-eiförmigen Schötchen heran. Sie sind hellbraun und gehen nach der Aussaat innerhalb weniger Tage auf. Kresse kann in Schalen oder Schachteln auf feuchtem Sand oder feuchter Watte gezogen werden.

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Gewöhnliche Nachtkerze

Die Nachtkerze stammt aus Nordamerika und ist in ganz Europa verwildert an Bahndämmen, Wegrändern, Böschungen und Schutthalden anzutreffen. Sie kann Höhen bis zu 2 m erreichen. An den Spitzen der Stängel stehen zahlreiche gelbe Blüten in einem ährigen Blütenstand. Sie öffnen sich am Abend innerhalb weniger Minuten und schließen sich häufig schon nach 24 Stunden wieder. Während des Öffnens sind die Blüten geruchlos, erst später entsteht ein intensiver süßlicher Duft.

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Gewöhnlicher Tüpfelfarn, Engelsüß

Engelsüß ist eine wintergrüne Pflanze, die häufig dichte Bestände bildet. Sie kommt in Mittelund Südeuropa, in Asien, Nordafrika und Amerika vor. Es wächst gern an schattigen Mauern, auf bemoosten Bäumen, Eichen- und Kiefernwäldern und gehört zur Familie der Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae). Dicht unter dem Boden oder im Moos bildet die Pflanze einen Wurzelstock aus, der bis zu 1 cm dick ist und sehr süß schmeckt.

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Gewöhnliches Leinkraut

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Ginkgo

Der Ginkgo ist ein sommergrüner Baum aus der Familie der Ginkgo-Gewächse (Ginkgoaceae) und ist in China heimisch. Meist wird der Ginkgo für einen Laubbaum gehalten, weil er im Herbst seine Blätter abwirft. Dabei sind seine nächsten Verwandten eher die Nadelbäume, weil er botanisch zu den Nacktsamern zählt. Er erreicht Wuchshöhen bis zu 40 m, wächst schlank und auffallend gerade. Die Äste bilden Langtriebe, die zwischen 20 und 100 cm im Jahr wachsen können, und Kurztriebe aus.

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Großblütige Königskerze

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Große Brennnessel

Die Brennnessel gehört zur Familie der Nesselgewächse (Urticaceae). Die große Brennnessel wird oft über 1 m hoch, die kleine bis zu 75 cm. Brennnesseln kommen überall auf der Welt vor, sie sind Begleiter der Menschen. Sie wachsen häufig an Wegrändern, Zäunen Hecken und dort, wo Menschen oder Tiere urinieren oder auf überdüngtem B

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Grüne Nieswurz

Die Grüne Nieswurz gehört zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae).Die Pflanze wird 20 bis 40 cm hoch, selten bis 60 cm. Die Blütezeit ist von März bis Mai. Die Blüten sind hellgrün bis gelbgrün und hängen etwas herab. Bei den Blütenblättern handelt es sich eigentlich um die Kelchblätter. Sie werden nicht abgeworfen und sind deshalb lange haltbar. Je Blüte entstehen 2 bis 5 Früchte. Auf Grund ihrer Blütenfarbe wird sie gern als Zierpflanze verwendet. Sie ist in allen Teilen stark giftig.

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Gundelrebe, Gundermann

Der Gundermann ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Er kommt vor allem in Europa und Nordasien vor. Er bildet vierkantige Stängel aus, die auch im Winter belaubt sind. Sie liegen am Boden an und wurzeln an den Knoten der Stängel. Gundermann bildet oberirdische bis 1 m lange beblätterte Ausläufer. Die Blüten sind blauviolett und stehen meist zu mehreren in den Achseln der Laubblätter. Blütezeit: April bis Juni.

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Hafer

Der Hafer gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Er ist in Osteuropa heimisch und wird weltweit mit Ausnahme der Tropen als Getreidepflanze angebaut. Hafer wächst einjährig und erreicht eine Wuchshöhe bis zu 150 cm. Aus einem Wurzelbündel treibt die Pflanze knotige Halme. Die parallelnervigen Blätter umschließen die Halme. Am Ende der Halme bilden sich rispenartige Blütenstände, die herabhängen und in denen sich die Körner bilden. Die Körner sind von grannenlosen Spelzen umschlossen.

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Hänge-Birke

Ein bis zu 30 m hoher Baum aus der Familie der Birkengewächse (Betulaceae), zu der auch Haselnuss, Erle und Hainbuche gehören. Die Birke ist in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens heimisch. Ihr zartes Frühjahrsgrün macht sie zum Symbol des Frühlings. Wegen ihres hohen Gehalts an Harzen ist sie äußerst widerstandsfähig und kann auch in sehr feuchtem Gelände überleben.

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Heiligenkraut

Das Heiligenkraut ist ein immergrüner Zwergstrauch und gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Es stammt aus dem Mittelmeergebiet und wächst gern auf warmen Hanglagen und trockenem, felsigem Untergrund. Die Stängel verholzen an der Basis. Sie wachsen aufrecht mit grau-filzigen, flaumig behaarten Zweigen. Die Blätter sind fiedrig eingeschnitten und etwas fleischig. Die langgestielten gelben Blütenköpfe stehen zu mehreren auf den Stängeln

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Herbstzeitlose

Die Herbstzeitlose ist in Mittel-, Süd- und Westeuropa und in Nordafrika heimisch und kommt auf nährstoffreichen feuchten Wiesen besonders in Berggegenden vor. Sie ist ein Geophyt, d.h. dass Pflanzenteile, die ungünstige Jahreszeiten überdauern, unterirdisch liegen. Während des Winters wird die ursprüngliche Sprossknolle abgebaut und drüber eine neue angelegt. Gleichzeitig wächst der Seitenspross zu einer neuen Knolle heran. Tödlich giftig.

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Hirtentäschel

Das Hirtentäschelkraut ist eine ein bis zweijährige krautige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Aus einer Wurzel, die bis zu 90 cm in die Erde wächst, bildet sich eine grundständige Rosette mit ungeteilten oder fiederspaltigen Laubblättern. Die aufrechten Stängel können verzweigt oder einfach sein und bringen fast das ganze Jahr über kleine vierzählige weiße Blüten hervor.

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Huflattich

Der Huflattich gehört zur Familie der Korbblütler. Im zeitigen Frühjahr treiben aus dem Wurzelstock zahlreiche Blütenstiele heraus, die mit schuppenförmigen Blättchen bedeckt sind. Am Ende des Stängels, der Wuchshöhen von 15 bis 30 cm erreicht, befindet sich ein auffällig gelbes Blütenköpfchen. Jeder Blütenkorb kann bis zu 300 Einzelblüten enthalten. Nach der Blüte erscheinen im Mai die rundlichen Laubblätter. Die Unterseite ist weißlich und filzig behaart.

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Hundsrose (Hagebutte)

Der Name „Hunds“rose bezeichnet eine Rose, die im Vergleich zur Gartenrose als minderwertig angesehen wird, eine Rose, die man überall finden kann. Als Zierstrauch hat sie keine Bedeutung, sie dient aber den Rosenzüchtern als Unterlage zur Veredelung von Rosen. Die Heckenrose (Rosa corymbifera) – auch Buschrose – ist eine andere Pflanzenart aus der Gattung Rosen. Sie ist weitgehend ohne Stacheln und unterscheidet sich von der Hundsrose durch größere Blüten.

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Ingwer

Der Ingwer ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Aus einem kurzen dicken und geweihartig verzweigten Wurzelstock, der innen gelblich aussieht und horizontal wächst, treiben Laubsprosse, die bis zu 150 cm hoch werden können. Mit 20 cm langen ungeteilten Blättern geben sie der Pflanze ein schilfartiges Aussehen. Direkt aus dem Rhizom wächst auch der blütentragende Spross mit violett geränderten blassgelben Blüten. Die Frucht ist eine Kapsel.

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Johanniskraut

Das Johanniskraut ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Hartheugewächse. Aus einem weitverzweigten Wurzelstock treiben im Frühjahr aufrechte, meist 40 bis 50 cm hohe Stängel, an denen zwei Längsleisten fühlbar sind. Die gegenständigen Blätter sind oval-länglich und ganzrandig. Sie enthalten Öldrüsen (wie auch die Blütenblätter). Diese sind als Punkte zwischen den Blattadern zu erkennen. Die Blüten mit leuchtend-gelben Blütenblättern stehen in rispenähnlichen Blütenständen.

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Kamille

Die Kamille ist eine einjährige krautige Pflanze, die einen starken Geruch verströmt, 40 bis 50 cm hoch wird und zur Familie der Korbblütengewächse gehört. Die Blätter bilden zunächst eine Rosette, aus der der Stängel hervor wächst. Die Blätter sind schmal und zwei bis dreifach fiederschnittig. Am Ende der Stängel sitzen die Blüten mit gelben Röhrenblüten und weißen Zungenblüten, die am Ende der Blütezeit zurückgeschlagen sind. Der Blütenboden ist anfangs flach, später kegelförmig und hohl.

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Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse stammt aus Südamerika, ist inzwischen aber in Europa heimisch geworden. Sie ist eine einjährige, rankende, nicht winterharte Pflanze. Die Blätter sind nahezu rund und erinnern in ihrer Form an Schwimmblätter. Sie sitzen mittig auf den Stielen und sondern in kühlen Nächten Wasser aus Drüsen ab, die sich an den Blattränder befinden. Vom Sommer bis zum Herbst bringt die Pflanze 5 cm große, dekorative, orangefarbene, gelbe oder rote Blüten hervor, die einer Mönchskapuze ähneln.

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Karde

Die Karde ist in Europa heimisch. Ihr Name leitet sich ab von „carduus“ = Distel. Sie ähnelt im Aussehen der Distel, gehört aber zu einer eigenen Pflanzenfamilie, den Kardengewächsen (Dipsacaceae). Sie wächst zweijährig auf steinigem Grund und frischen Erdaufschüttungen. Zunächst entwickelt sich eine Blattrosette mit länglichen hellgrünen Blättern, die paarweise um 90° versetzt wachsen. Im zweiten Jahr wächst aus der Rosette ein Stängel, der über 2 m hoch werden kann.

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Kartoffel

Die Kartoffel ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), zu der auch Tomate, Tabak und Paprika gehören. Sie stammt aus Südamerika und wächst auf nahezu allen Standorten, bevorzugt aber lockeren Untergrund ohne Staunässe. Weltweit gibt es etwa 5000 Kartoffelsorten. In Deutschland sind etwa 180 Sorten, die beim Bundessortenamt in Hannover registriert sind, zum Anbau zugelassen. Sie unterliegen für 30 Jahre einem Sortenschutz.

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Kirschlorbeer

Der Kirschlorbeer ist ein immergrüner Strauch, der zur Familie der Rosengewächse gehört. Er kann Wuchshöhen bis zu 7 m erreichen und wird häufig als Zierstrauch in Parks und Gärten angepflanzt. Aufgrund seiner Wuchsfreudigkeit ist er für kleine Gärten ungeeignet, wird aber gern als Heckenpflanze verwendet. Die Blätter sind ganzrandig, ledrig, kahl und glänzend. Die angenehm duftenden weißen Blüten mit fünf Blütenblättern stehen in einem aufrechten 5 bis 12 cm langen traubigen Blütenstand.

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Kleinblütiges Knopfkraut

Das Kleinblütige Knopfkraut ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es wächst auf nährstoffreichen, kalkarmen, lockeren, sandigen oder lehmigen Böden an Wegrändern, in Gärten und an Äckern. Die einjährige Pflanze wird bis zu 50 cm hoch. Der Stängel ist kahl oder nur spärlich behaart. Die eiförmig zugespitzten Laubblätter stehen gegenständig am Stängel. Die gelben Blütenköpfe tragen am Rand fünf weiße sterile Blütenblätter.

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Kleine Brennnessel

Die Kleine Brennnessel gehört zur Familie der Nesselgewächse (Urticaceae), die mehr als 2500 Arten umfasst. Sie stammt wahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum, ist wärmeliebender und seltener anzutreffen als die Große Brennnessel, in Europa und Asien aber weit verbreitet. In einigen Gebieten der Welt ist sie ein Neophyt. Sie kommt in Gemüsekulturen, Gärten und auf Schuttplätzen vor. Wegen ihres hohen Stickstoffbedarfs ist sie häufig an überdüngten Äckern zu finden.

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Kleiner Odermennig

Der Odermennig ist eine mehrjährige Staude und gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er erreicht Wuchshöhen bis zu 120 cm. Der Stängel ist unverzweigt oder nur wenig verzweigt. Die Blätter sind oben dunkelgrün, unterseits hellgrün. Die Größe der Blätter nimmt von unten nach oben zu. Die kleinen gelben Blüten mit intensivem Wohlgeruch sitzen in Ährenform am oberen Teil des Stängels. Sie blühen von unten nach oben auf und locken mit ihrem Pollenangebot Schwebfliegen und Bienen an.

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Kleines Habichtskraut

Das kleine Habichtskraut gehört zur großen Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Es gibt mehr als 700 Arten davon und gehört somit zu den formenreichsten unter den Korbblütengewächsen. Außer gelbblühenden Arten gibt es viele Zwischenformen.

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Knoblauchsrauke

Im ersten Jahr bildet die Pflanze eine grundständige Rosette mit rundlichen gestielten Blättern. Im zweiten Jahr wächst daraus ein leicht kantiger Stängel von 20 bis 100 cm Länge mit herzförmigen Blättern. Die unteren Blätter sind größer und langgestielt, die oberen kleiner und kurzstieliger. Beim Zerreiben riechen sie nach Knoblauch, was zur Bildung des Namens geführt hat. Am Ende des Stängels bildet sich ein traubiger Blütenstand mit weißen, vierzähligen Blüten, die 5 bis 8 cm groß werden.

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Kohl

Der Kohl gehört zur Familie der Kreuzblütler. Im ersten Jahr bildet die Pflanze nur Blätter aus, mit einer Art Wachsüberzug. Sie sind stark fleischig, der Stängel ist dick. Der essbare Teil des Kohls ist eigentlich eine Endknospe, die aus vielen sich überlappenden Blättern besteht, die so den Kopf bilden. Erst im zweiten Jahr entwickelt sich die duftenden gelben Blüten mit vier Kelchblättern und vier Kronblättern. Aus den Blüten entwickeln sich lange, schmale, braune Schoten mit über 50 Samen.

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Königskümmel

Der Königskümmel ist eine einjährige krautige Gewürz- und Heilpflanze aus der Familie der Doldengewächse (Apiaceae). Königskümmel wird 50 bis 80 cm hoch mit fiederteiligen Blättern und weißen Doldenblüten, aus denen sich 1 bis 2 mm große bräunlich-rote ovale Früchte mit ausgeprägter Längsrippe bilden, die Selleriesamen ähneln. Sie schmecken brennend aromatisch, leicht bitter, eher nach Thymian als nach Kümmel.

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Kornrade

Die Kornrade gehört zur Familie der Nelkengewächse. Aus einer spindelförmigen Wurzel, die bis 100 cm in den Boden reichen kann, wächst ein Stängel, der bis 100 cm hoch werden kann und das Getreide überragt. Die Blätter sind schmal, zugespitzt und behaart und stehen sich paarweise gegenüber. Die purpurfarbenen Blüten mit 5 Kronblättern und blattartigen Kelchzipfeln sitzen am Ende der Stängel. Sie haben einen Durchmesser von 3 – 5 cm und werden von Bienen und Schmetterlingen bestäubt.

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Kreuzkümmel

Der Kreuzkümmel ist eine einjährige krautige Pflanze mit gefiederten grau-grünen Blättern und weißen oder rosafarbenen Blüten aus der Familie der Doldengewächse (Apiaceae). Er ist im östlichen Mittelmeerraum heimisch und wird heute im Iran, in Indonesien und im südlichen Mittelmeerraum angebaut. Der Name leitet sich aus der kreuzförmigen Stellung der Blätter und dem Aussehen der Früchte ab. Vom Aussehen her ähnelt Kreuzkümmel dem Wiesenkümmel, mit dem er aber nur entfernt verwandt ist.

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Kuhschelle/Küchenschelle

Die Küchenschelle aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) gehört zu den schönsten Frühlingsblumen im Heilpflanzengarten. Im zeitigen Frühjahr treiben aus einem kräftigen Wurzelstock die Blütenstängel, die bis zu 25 cm hoch werden können. Die Blätter am Grund der Blütensprosse erscheinen erst während des Aufblühens. Sie Blüte steht aufrecht oder ist leicht geneigt. Die sechs Blütenblätter fügen sich zu einer Glocke zusammen. Achtung: giftig!

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Kümmel

Der Kümmel ist eine zweijährige bis 1 m hohe Pflanze mit spindelförmiger Wurzel aus der Familie der Doldengewächse (Apiaceae). Er kommt wild wachsend in Europa und Asien, auch in Afrika und Nordamerika vor, und bevorzugt sonnige Standorte auf Wiesen und an Wegrändern. Für den arzneilichen Gebrauch wird er in Kulturen angebaut, z.B. in Deutschland, den Niederlanden, Polen und Ägypten.

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Kümmelthymian

Der Kümmelthymian ist eine mehrjährige Staude mit sehr kleinen Blättern, die köstlich nach Kümmel schmecken, aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Ursprünglich stammt die Pflanze aus Korsika und Sardinien. Er wird 15 bis 25 cm hoch, wächst kriechend und bildet einen dichten, trittfesten Duftrasen. Er bevorzugt sonnige Standorte. Im Mai-Juni erscheinen viele kleine dunkelrosa Blüten, die in Etagen angeordnet sind und gern von Bienen und Hummeln besucht werden.

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Kürbis

Der Kürbis ist eine einjährige niederliegende oder rankende Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Die rankenden Triebe können eine Länge bis zu 10 Metern erreichen. Auf der Pflanze kommen große gestielte männliche und weibliche Blüten vor, die leuchtend gelb und glockenförmig aussehen. Die Frucht ist eine Beere, die größere Ausmaße annehmen kann.

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Lavendel

Der Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er stammt aus dem Mittelmeergebiet, wo er stark verbreitet ist (Lavendelfelder in der Provence). Die Pflanze wächst als kleiner Halbstrauch von 15 bis 60 cm Höhe mit aufrechten, stark verzweigten Ästen, von denen steife Zweige abgehen. Die violetten Blüten stehen in mehreren Scheinquirlen mit je 6 bis 10 Blüten zusammen. Blütezeit: Juni bis August.

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Leberblümchen

Das Leberblümchen ist eine ausdauernde Staude aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es bevorzugt schattige Wälder mit kalk- oder lehmhaltigen Böden und überwintert mit Überdauerungsknospen, die sich unmittelbar an der Erdoberfläche in den Blattachseln und im Schutz der überdauernden Blätter befinden. Die Wurzeln reichen bis zu 30 cm in die Erde. Achtung: Schwach giftig!

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Lein

Der echte Lein gehört zur Familie der Leingewächse. Auf Grund des Ölgehalts zählt Lein ebenso wie Mohn, Hanf und Raps zu den Ölpflanzen. Lein wird 30 bis 120 cm hoch und bildet aufrechte schlanke im oberen Teil verzweigte Stängel mit wechselständigen, schmalen, graugrün bereiften Blättern. Am Ende der Stängel entfalten sich die wunderschönen fünfzähligen himmelblauen Blüten. Aus diesen bildet sich eine Kapsel, die in abgetrennte Fächer unterteilt ist. In diesen befinden sich bis zu 10 Samen.

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Löwenzahn

Der Löwenzahn ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse. Während der Blütezeit (April bis Juni) verwandelt er ganze Wiesen in gelbe Blütenmeere. Mit einer langen Pfahlwurzel (bis zu 30 cm) holt die Pflanze die Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten und reichert zugleich den Boden mit Wurzelsekreten an. Die Blätter stehen in einer grundständigen Blattrosette. Sie sind bis 25 cm lang, stark gelappt und grobgezähnt. Die Blüten stehen einzeln auf hohlen Stängeln.

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Lungenkraut

Die Pflanze aus der Familie der Borretschgewächse (Boraginaceae) treibt aus einem Wurzelstock eine Blattrosette und einen Blütenspross, an dessen Enden die Blüten z mehreren angeordnet sind. Die Blüten sind anfangs rötlich und werden später blau. Die Blütenblätter sind wie der Kelch zu einer Röhre verwachsen. Die Blätter sind dunkelgrün, oft hell gefleckt und wie Stängel und Kelchblätter rau behaart. Das Lungenkraut ist in Europa heimisch und in Laubwäldern anzutreffen.

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Mahonie

Die Mahonie ist ein immergrüner kleiner Strauch, der in den meisten Pflanzenteilen giftig ist und Wuchshöhen bis zu 1,5 m erreicht. Die Blätter sind grün-glänzend und unpaarig gefiedert. Sie können gestielt oder ungestielt sein. Der Blattrand ist gewellt mit kleinen Stacheln und erinnert in seiner Form an die Stechpalme. Die leuchtend gelben, duftenden Blüten stehen in Trauben zusammen.

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Maiglöckchen

Das Maiglöckchen ist in Europa heimisch und kommt in lichten Laubwäldern vor, wird aber auch gern als Gartenpflanze kultiviert. Es ist eine bis 20 cm hohe Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Aus einem verzweigten Wurzelstock, der bis zu 50 cm tief wurzelt, treibt die Pflanze im Frühjahr ovale bis lanzettliche Blätter mit parallelen Nerven. Es bilden sich zwei bis drei Laubblätter. Die Blüten sind weiß, glockenförmig und duften sehr stark. Giftig!!

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Mariendistel

Die Mariendistel gehört zu den Korbblütlern und kommt an trockenen Standorten, an Wegrändern und auf Schuttplätzen vor. Der Stängel wird bis zu 150 cm hoch. Die Blätter sind ungestielt, dornig gezähnt, glänzend und an den Blattnerven mit weißen Flecken versehen. An den Enden der Stängel sitzen die Blütenköpfchen mit purpurfarbenen Röhrenblüten. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich ovale, hartschalige, dunkelbraune glänzende Früchte, die eine seidige Haarkrone tragen.

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Meerrettich

Der Meerrettich ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Cruciferae). Er wird bis zu 1,50 m hoch. Aus einer langen walzen- oder rübenförmigen Wurzel wächst ein aufrechter Blütenstängel, an dem in rispenähnlichen Blütenständen die weißen vierzähligen Blüten sitzen. Die Blätter sind groß und langgestielt mit einem gekerbten Rand. Die Frucht ist ein ovales Schötche

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Mutterkorn

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Mutterkraut

Das Mutterkraut ist eine meist ausdauernde Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Ursprünglich ist sie im östlichen Mittelmeerraum heimisch. Von dort kam sie in die Gärten Mitteleuropas als Heil- und Zierpflanze. Mutterkraut wird bis 80 cm hoch. An verzweigten Stängeln mit hellgrünen gelappten Blättern wachsen Blüten, die in ihrem Aussehen an Kamille oder Gänseblümchen erinnern.

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Natternkopf

Der Natternkopf gehört zur Familie der Raublattgewächse. Er ist zwei- oder mehrjährig und wird bis zu 1 m hoch. Im ersten Jahr bildet die Pflanze eine steifhaarige Blattrosette aus mit einer bis zu 2 m langen Pfahlwurzel. Am Stängel und an den Blättern wachsen viele Borsten, die vor Fressfeinden schützen, den Tau kondensieren lassen und so für Flüssigkeit sorgen. Die Blätter stehen wechselständig. Sie sind schmal, lanzettlich und bis zu 10 cm lang. Ihre Größe nimmt von unten nach oben stark ab.

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Nelkenwurz

Die Nelkenwurz ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Aus einem Wurzelstock, der angenehm nach Gewürznelken riecht, entwickelt sich zunächst eine Blattrosette. Aus deren Mitte wachsen verzweigte Stängel, bis zu 60 cm hoch werden. Die unregelmäßig gefiederten Stängelblätter, die nach oben hin kleiner werden, stehen gegenständig am Stängel und umschließen ihn fast. Die kleinen, hellgelben 5zähligen Blüten stehen aufrecht auf den Stielen.

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Ochsenzunge

Die Ochsenzunge gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Aus einer kräftigen bis 120 cm langen Pfahlwurzel wachsen ästige, steifhaarige Stängel, die 40 bis 100 cm hoch werden. Die Pflanze hat ihren Namen von den rau behaarten lanzettlichen oder linealen Blättern, die an eine Rinderzunge erinnern. Die trichterförmigen Blüten stehen in meist dichten beblätterten Wickeln. Sie sind zunächst rot, später werden sie dunkelblau - violett

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Passionsblume

Die Passionsblume ist eine meist ausdauernde krautige Pflanze. Sie gehört zur Familie der Passionsblumengewächse (Passifloraceae). Sie bildet bis 5 m lange, dünne, kahle und rankende Stängel, an denen die dunkelgrünen Blätter angeordnet sind.Die Blüten sind gestielt und stehen in den Achseln der jüngsten Blätter. Sie werden bis zu 8 cm groß. In der Blüte befindet sich ein dichter Fadenkranz von purpurroter oder schwarzer Farbe.

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Pfennigkraut

Das Pfennigkraut gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Es ist in den gemäßigten Gebieten Europas und Asiens heimisch und wächst auf nährstoffreichen feuchten Böden an Uferböschungen, Wassergräben und Wiesen. Die immergrüne, kriechende, ausdauernde krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 5 cm. Die Stängel werden bis zu 50 cm lang. Sie sind vierkantig mit Knoten, an denen sich Wurzeln bilden können.

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Pfingstrose

Die Pfingstrose ist die einzige Gattung der Familie der Pfingstrosengewächse Paeoniaceae, zu der etwa 25 – 40 Arten gehören. Die meisten davon sind Stauden, es gibt aber auch verholzende Arten, die als Halbsträucher, seltener als Sträucher wachsen. Sie ist in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens verbreitet und überwiegend auf kalkhaltigen, nährstoffreichen Böden anzutreffen. Sie sollten möglichst lange an einem windgeschützten Standort wachsen dürfen, weil dann die Blütenbildung zunimmt.

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Quendel, Feldthymian

Der Feldthymian oder Sandthymian gehört wie dieser zur Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Er wächst als immergrüner 10 bis 15 cm hoher Zwergstrauch und bildet schwach verholzte Äste mit vierkantigen Zweigen. Die Blätter sind länglich-eiförmig. Sie werden bis zu 1 cm lang. Die kleinen purpurfarbenen Blüten stehen in Scheinquirlen am Ende der Zweige. Die ganze Pflanze duftet stark.

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Rainfarn

Der Rainfarn ist eine ausdauernde bis 120 cm hohe Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae).Aus dicken, ästigen zum Teil verholzten Wurzeln, die bis zu 90 cm tief wachsen können, treiben mehrere aufrechte, braun-rote Stängel. Die gelben Blütenköpfchen stehen dicht beisammen in trugdoldenförmiger Anordnung. Sie sind ohne Strahlenkranz und deshalb eine Besonderheit unter den Korbblütengewächsen. Blütezeit: Juli bis September. Einige Unterarten sind stark giftig.

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Ringelblume

Die einjährige Blütenpflanze gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Aus einer spindelförmigen und faserreichen Wurzel wächst die einjährige Blütenpflanze mit aufrechtem filzig behaartem Stängel, der bis 70 cm hoch wird und sich mit leuchtend gelben und orangefarbenen Blütenköpfen schmückt. Am Korbrand stehen 60 – 150 weibliche fruchtbare Zungenblüten, im Innern der Blüte befinden sich 30 – 50 zwittrige Röhrenblüten. Blütezeit: Juni bis Oktober, auch bis zum ersten Frost.

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Rizinus

Rizinus ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Wolfsmilchgewächse, die in den Tropen auch mehrjährig wächst. Sie wird bis 2,50 m, unter idealen Bedingungen innerhalb von 3 bis 4 Monaten auch bis 5 m hoch. Die Pflanze bildet große, grüne oder braunrote handförmig gelappte Blätter (Palma Christi = Christushand, die Blätter wurden mit der gespreizten Hand verglichen). Die Botaniker des 16. Jahrhunderts sahen das Wunderliche nur im äußeren Erscheinungsbild.

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Römische Kamille

Die Römische Kamille ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse, die intensiv aromatisch riecht. Sie erreicht Wuchshöhen von 15 bis 30 cm. Die Blätter bilden zunächst eine Rosette. An der Basis liegen die Stängel am Boden und steigen im weiteren Verlauf auf. Die wechselständigen Blätter sind doppelt fiederspaltig, bis 4 cm lang, flaumig behaart oder fast kahl. Die Blüten befinden sich in einem Blütenkorb mit gelben Röhrenblüten und weißen Zungenblüten.

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Rosmarin

Der Rosmarin ist ein immergrüner Halbstrauch, der bis zu 2 m hoch werden kann, aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Er ist im Mittelmeerraum heimisch. Nördlich der Alpen ist die Pflanze nicht winterhart. Seine verzweigten Äste sind dicht mit ledrigen, schmalen, nadelartigen Blättern besetzt. Diese sind oberseits dunkelgrün, auf der Unterseite filzig weiß. Von Februar an zeigen sich die zarten hellblauen Blüten, die aromatisch duften und den Bienen gute Nahrung bieten.

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Roter Fingerhut

Der Rote Fingerhut ist eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Im zweiten Jahr wächst daraus ein bis 200 cm hoher aufrechter Stängel, an dessen Spitze viele purpurfarbenen Blüten in einem traubigen Blütenstand zusammen stehen. Die Blüten wenden sich immer dem Licht zu und sind schräg abwärts nach einer Seite gerichtet sind. Die Blütenblätter sind zu einer fingerähnlichen Krone verwachsen, die die innen gefleckt und behaart ist.

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Rotklee

Der Rotklee gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae). Aus einem büscheligen Wurzelstock entwickelt sich eine Rosette grundständiger Blätter und aufrechte Stängel, die wechselständig mit Blättern versehen sind. Die Blätter sind dreizählig und haben auf der Oberseite einen weißlichen pfeilförmigen Fleck. Die purpurfarbenen Blüten stehen in Köpfchen.

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Salbei

Der Salbei gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Er ist im Mittelmeerraum heimisch. Bei uns kommt er nur als Kulturpflanze vor. Er benötigt einen sonnigen Standort. Salbei wird bis zu 75 cm hoch und besitzt am Grund verholzende Stängel. Die Äste sind meist stark verzweigt mit grau-brauner abschuppender Borke. Die hell-violetten Blüten haben eine helmartige Oberlippe. Blütezeit: Mai bis August.

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Sanddorn

Der Sanddorn ist ein bis zu 5 Meter hoher dorniger Strauch aus der Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae). Bei uns wächst er hauptsächlich an der Ostsee, auf Dünen, aber auch in Gebirgstälern und Flussauen, wo er zur Befestigung des Bodens an Deichen und Straßenböschungen genutzt wird. Die Früchte sind 6 bis 8 mm lang, oval und gelb bis orangerot. Die Fruchthaut erscheint getüpfelt. Das Fruchtfleisch ist breiig und umgibt einen steinartigen braunen Samen. Blütezeit: März bis Mai.

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Schafgarbe

Die Schafgarbe ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Aus einem Wurzelstock mit grundständiger Blattrosette treibt die Pflanze Blattsprosse und blütentragende Sprosse. Die Stängel werden bis zu 80 cm hoch. Sie sind glatt bis behaart, zäh und enthalten innen Mark. Die fiederspaltigen Blätter stehen wechselständig an den Stängeln. Die weißen oder rosafarbenen Blüten stehen in einer Scheindolde. Die Blütenkörbchen enthalten zahlreiche Röhrenblüten und meist 3 - 5 Zungenblüten.

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Scharbockskraut

Das Scharbockskraut gehört zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae). Es findet sich in lichten Laubwäldern, an Bachläufen und auf feuchten Wiesen. Im Boden bildet die Pflanze fleischige Wurzelknöllchen aus, mit denen sie überdauert. Im zeitigen Frühjahr (ab Ende Februar) sprießt ein wenig verzweigter Stängel aus der Erde, mit herzförmigen saftigen Blättern, die an der Oberseite glänzen. Die Blüten stehen einzeln und haben drei Kelchblätter und 8 bis 11 leuchtend gelbe Blütenblätter.

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Schlafmohn

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Schlüsselblume

Die Wiesenschlüsselblume überdauert den Winter mit ihrem Wurzelstock, der viele Faserwurzeln ausbildet. Die Laubblätter stehen rosettenartig und sind stark runzelig. Die ganze Pflanze ist dicht behaart. Die Blüten sind zu einer nickenden Dolde zusammengefasst. Die Blütenstängel werden 10 – 20 cm hoch, die Blüten sind dottergelb und stark duftend. Blütezeit: März bis Mai. Die Pflanze ist über den größten Teil Mitteleuropas verbreitet

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Schneeglöckchen

Das Schneeglöckchen mit etwa 20 Arten gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Mit seinen zarten Blüten erfreut es die Menschen bereits im zeitigen Frühjahr. Es stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und aus Südosteuropa, kommt verwildert in feuchten Laub- und Mischwäldern vor, wächst aber schon lange als Zierpflanze in den Gärten. Die Pflanze ist geschützt.

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Schwarze Nieswurz, Christrose

Die Christrose ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Aus einem schwarzbraunen kurzen stark bewurzelten Wurzelstock treiben die lederigen dunkelgrünen handförmig geteilten und langstieligen Blätter. Die großen weißen Blüten haben fünf Blütenblätter und zahlreiche Staubgefäße. Die Pflanze wird etwa 30 cm hoch. Blütezeit: Dezember bis März Alle Teile der Pflanze sind giftig. Die Giftigkeit gilt auch für Pferde, Rinder, Hunde und Katzen.

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Schwarzer Holunder

Der Holunder ist ein kleiner Baum oder Strauch, der 3 bis 7 m hoch wird, aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Er ist in Europa, Westasien und Nordafrika heimisch, stellt an die Bodenbeschaffenheit keine besonderen Ansprüche und wächst weit verbreitet in Gebüschen und an Wegrändern, in ländlichen Gegenden auch gern in der Nähe von Ställen und Scheunen. Die unangenehm riechende Rinde des Stamms und die der älteren Zweige ist graubraun und rissig.

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Schwarzer Senf

Der schwarze Senf ist der scharfe Vertreter der Senfgeschwister. Er stammt aus dem Mittelmeerraum und wächst verwildert im europäischen Raum außer in Nordeuropa als einjährige krautige Pflanze an Wegrändern, auf Schuttplätzen und Flussufern. Der Stängel wird bis zu 150 cm hoch. Er ist im unteren Bereich rau behaart, im oberen Bereich kahl, bläulich bereift und verzweigt. Die gestielten fiederteiligen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die vierzähligen, gelben Blüten stehen in Trauben.

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Schwarzkümmel

Schwarzkümmel ist eine alte, einjährige krautige Kulturpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist in Westasien, im Irak und in der Türkei heimisch und wird hierzulande als Zier- und Gewürzpflanze kultiviert. Er ist weder mit dem Kümmel noch mit dem Kreuzkümmel verwandt. Schwarzkümmel bildet einen aufrechten verzweigten und rauhaarigen Stängel und wird etwa 40 cm hoch.

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Sommer-Adonisröschen

Das Adonisröschen gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sommeradonis wächst als einjährige krautige Pflanze aus einer Pfahlwurzel, die bis 80 cm in die Tiefe reichen kann und wird etwa 30 bis 50 cm hoch. Die Stängel sind einfach oder oben verzweigt mit fiederteiligen Blättern. An den Stängelenden sitzen leuchtend rote Blüten mit einem schwarzen Fleck am Blütengrund. In der Blüte befinden sich zahlreiche schwärzliche Staubblätter. Blütezeit Juli bis September. Schwach giftig!

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Sonnenblume

Die Sonnenblume gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Sie stammt ursprünglich aus Mexiko und Nordamerika. Inzwischen wird sie weltweit in vielen Sorten zur Ölgewinnung kultiviert, vorwiegend in Bulgarien und Russland. Sie ist die größte unter den Korbblütlern und in vielen Ziergärten anzutreffen. Aus einer Faserwurzel, die bis zu 2 m tief wurzelt, entwickelt sich ein bis zu 3 m hoher Stängel, der innen mit Mark gefüllt ist.Die Blütenköpfe erreichen einen Durchmesser bis zu 30 cm.

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Sonnenhut

Der Sonnenhut gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Astraceae). Aus einer Pfahlwurzel mit zahlreichen Nebenwurzeln wachsen aufrechte bis 90 cm hohe Stängel, die ebenso wie die lanzettlichen ganzrandigen Blätter mit Borstenhaaren besetzt sind. Am Ende der Stängel sitzt eine einzige große Korbblüte mit kegelförmigem Blütenboden. Auf dem Blütenboden befinden sich 8 – 21 Zungenblüten und 200 – 300 Röhrenblüten.

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Spargel

Aus einem holzigen Wurzelstock mit dicken Wurzelfasern dringen im Frühjahr fingerdicke Sprosse durch die Erde. Sobald sie aus dem Boden treiben, beginnen sie zu grünen. Die Stängel werden über 1 Meter hoch und verzweigen sich und tragen ganz feine Blättchen. Aus den grünlich-weißen Blüten mit sechs glockigen fast kugeligen Blütenblättern im Juni entwickeln sich rote Beeren mit mehreren oder häufig nur einem schwarzen Samen. Diese wurden im Ersten Weltkrieg als Kaffee-Ersatz genutzt.

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Spitzwegerich

Ausdauernde Pflanze aus der Familie der Wegerichgewächse. Er bildet am Boden eine Blattrosette, aus der die Blätter hervorwachsen. Sie haben Längsadern, was man sonst nur bei Gräsern findet. Die Blätter wachsen an Stielen in grundständiger Rosette und haben deutlich sichtbare Längsrippen. Die Blüten wachsen in länglicher walzenförmiger Ähre. Der Spitzwegerich wird bis 50 cm hoch und hat schmale lanzettförmige Blätter ebenfalls in grundständiger Rosette. Blüten in kurzer kolbenartiger Ähre.

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Teufelsabbiss

Der Teufelsabbiss wächst aus einem dicken, kurzen Wurzelstock, dessen Wurzeln abrupt enden, weil sie von unten absterben und wie abgebissen aussehen.Es entwickelt sich eine Rosette mit länglichen lanzettlichen Grundblättern. Aus der Mitte heraus steigen die schwachbehaarten Stängel auf, die etwa 50 cm hoch werden. Die Blütenstände mit kleinen blau-violetten Blüten, die von verschiedenen Zonen aus blühen, sind kugelförmig ausgebildet und tragen 50 bis 80 Blüten.

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Thymian

Der Thymian ist ein immergrüner bis 40 cm hoher Zwergstrauch aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Aus einer Pfahlwurzel treibt er aufsteigende vierkantige Stängel, die nach oben stark verästelt und nach unten verholzt sind. Die gegenständigen Blätter sind lanzettlich oder eiförmig und am Rand eingerollt. Die rosa bis lila Blüten mit ungeteilter Oberlippe und dreizipfeliger Unterlippe, die gern von Bienen angeflogen werden, stehen in ährenförmigen Blütenständen.

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Tollkirsche

½ bis 2 m hohe Staude aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die Pflanze hat einen dicken Wurzelstock, aus dem mehrere aufrechte Stängel wachsen. Die Blätter sind ganzrandig und eiförmig. Die Blüten sitzen in den Blattachseln. Sie sind glockenförmig und von braun-violetter Farbe. Die reifen Früchte sind so groß wie Kirschen, glänzend schwarz und saftig. Sie enthalten zahlreiche kleine Samen.

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Veilchen

Das Veilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Aus einem kriechenden Wurzelstock entwickeln sich die Blühtriebe und Ausläufer, die sich bewurzeln können. An der Spitze des Wurzelstocks entwickelt sich eine grundständige Blattrosette. Die Blätter sind herzförmig und gestielt und erreichen Wuchshöhen von 5 bis 15 cm. Die Blüten, die aus fünf länglichen intensiv lilafarbenen Blättern bestehen, duften angenehm. Blütezeit: März, April.

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vielblütige Weißwurz

Die Vielblütige Weißwurz, eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse. Die Pflanze überdauert mit einem Wurzelstock, der 5 bis 9 mm dick ist. Aus dem Rhizoms bildet sich ein neuer Spross, von dem der Stängel austreibt. Er kann 15 bis 60 cm lang werden und ist gebogen. Die parallelnervigen Laubblätter mit dunkelgrüner Oberseite und graugrün bereifter Unterseite sind zweizeilig angeordnet. Aus den Blattachseln wachsen traubige Blütenstände mit jeweils 3 bis 5 Blüten.

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Vogelmiere

Die Vogelmiere ist eine einjährige krautige Pflanze, die zu den Nelkengewächsen (Caryophyllaceae) gehört. Kraut und Samen werden gern von Vögeln gefressen, daher hat die Pflanze auch ihren Namen. Selbst im Winter können aus den gekeimten Samen neue Pflanzen entstehen. Die Stängel sind stark verästelt, behaart und liegen am Boden nieder. Die eiförmigen Blätter sind sattgrün, unten langgestielt, oben kürzer gestielt. Sie sitzen gegenständig an den Stängeln.

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Wacholder

Der Wacholder ist ein aufrechter 3 bis 12m hoher meist säulenförmiger Strauch oder Baum aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Der Wacholder hat nadelförmige blaugrüne Blätter, die stechend spitz sind und 1 bis 1,5 cm lang werden und zu mehreren zusammen stehen. Die ganze Pflanze riecht angenehm harzig.

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Wald-Erdbeere

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Wegwarte

Die Wegwarte ist an Wegrändern, Äckern, Wiesen anzutreffen. Sie ist eine ausdauernde, bis 1,40 m hohe Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Der Stängel ist kantig, rauhaarig, und nach oben verästelt. Die unteren Blätter sind fiederspaltig, nach oben einfacher bis lanzettlich. Die zahlreichen blauen Blüten bestehen nur aus Zungenblüten. Sie stehen einzeln oder zu wenigen vereint in den Blattachseln. Sie öffnen sich nur bei Sonnenschein am Vormittag für wenige Stunden.

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Weinstock

Der Weinstock ist ein mit Sprossranken kletternder Strauch aus der Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae). Aus dem Wurzelstock wächst ein holziger Stamm mit bräunlicher längsfaseriger Rinde. Die 5 bis 15 cm großen Blätter sitzen an Stielen von 4 bis 10 cm Länge und sind rundlich, herzförmig oder gelappt. Die gelb-grünen unscheinbaren Blüten stehen in Rispen. Die Frucht ist eine grüne, gelbe rote oder dunkelblaue Beere mit 3 bis 4 hartschaligen Samen.

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Weiße Taubnessel

Aus einem weitverzweigten Wurzelstock treibt die Pflanze im Frühjahr aufrechte vierkantige hohle Stängel, die 30 - 40 cm hoch werden und im unteren Teil häufig rotviolett überlaufen sind. Die Blätter sind gestielt, herzförmig, am Rand gesägt und beiderseits behaart. Sie stehen gegenständig am Stängel. Die duftenden Blüten weisen zwei Lippen mit weißen Kronblättern und fünf Kelchblättern auf. Sie stehen in Scheinquirlen mit 6 bis 16 Blüten in den Achseln der oberen Blattpaare.

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Weißer Senf

Der Weiße Senf ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. In wärmeren Gegenden wird er häufiger angebaut, kommt aber auch verwildert vor. Aus einem weit verzweigten Wurzelwerk entwickelt sich eine schnell wachsende Pflanze mit einem aufrechten, kantigen verzweigten Stängel, der bis zu 120 cm hoch wird. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und ungleichmäßig fiederspaltig. Die gelben, vierzähligen Blüten bilden einen traubig-doldigen Blütenstand.

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Wohlriechender Weißwurz (Salomonssiegel)

Die wohlriechende Weißwurz ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Gattung der Spargelgewächse (Asparagaceae). Den Winter überdauert sie mit einem Wurzelstock, der 5 bis 14 cm lang sein kann. Der absterbende Stängel hinterlässt am Rhizom eine vertiefte Narbe, die man als einen siegelartigen Abdruck angesehen hat, der zur Namensgebung führte. Die Laubblätter stehen wechselständig am Stängel. Die Blüten wachsen einzeln oder zu zweit hängend aus den Blattachseln und duften schwach.

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Ysop

Der Ysop ist ein Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütengewächse mit kurzen verholzenden Trieben. Ysop wird ca. 50 cm hoch. Aus der Pfahlwurzel treiben mehrere kantige aufrechte Stängel. Die Blätter sind lanzettlich und bis 3,5 cm lang. Drei bis sieben Blüten stehen in einem ährigen Blütenstand in den Achseln der gegenständigen Blätter dicht zusammen. Sie sind dunkelblau, seltener rosa oder weiß. Die ganze Pflanze duftet stark aromatisch und ist eine hervorragende Futterpflanze für Bienen.

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Zweigriffeliger Weißdorn

Der Zweigriffelige Weißdorn gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er erreicht Wuchshöhen von meist 2 bis 3m, selten bis 12m. Die Äste sind mit zahlreichen Dornen versehen, die bis zu 2,5 cm lang werden. Die Blätter sind rautenförmig mit gesägtem Blattrand, meist nur 3fach gelappt, oberseits dunkelgrün und unterseits hellgrün. Die weißen Blüten mit fünf Blütenblättern enthalten zahlreiche rote Staubblätter und stehen in aufrechten Trugdolden.

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