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Evangelische Nikolauskirche - Osterstraße

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Die Nikolauskirche wird besonders gerne als Trau- und Taufkirche verwendet. Da nur in den Sommerferien Sonntagsgottesdienste gehalten werden, können in der Kirche noch viele andere Veranstaltungen stattfinden, wie beispielsweise musikalische Veranstaltungen, besonders liturgisch geprägte Andachten oder auch Kunstausstellungen.

Das Läuten der Glocke ist seit dem Jahr 1361 immer von 11:00 Uhr bis 11:05 Uhr zu hören. Allerdings nur in der Erntezeit, den letzten Glockenschlag wird man während des Erntedankfestes hören.

Die ganze Geschichte der Kirche ist nicht eindeutig nachweisbar, da eine Kirche in Lehrte urkundlich erstmals 1302 erwähnt wurde. Allerdings kann man höchstwahrscheinlich sagen, dass es vor 1147 weder eine Kirche, noch Kapelle in Lehrte gab. Es gibt aber viele Anzeichen dafür, dass um 1250 eine Kirche gebaut wurde. Dies könnte die Nikolauskirche, deren Mutterkirche in Steinwedel steht, gewesen sein.

Den Aufzeichnungen zufolge, wurde die Nikolauskirche am 13.02.1352 als selbstständige Pfarrkirche ernannt.

Vermutlich wurde sie 1519 während der Hildesheimer Stiftsfehde zerstört. Schon bald darauf wurde die Kirche wiederaufgebaut oder neugebaut mit Raseneisensteinen und einem Holzturm, jedoch ohne die gotischen Bögen der Fenster.

Doch mit dieser Neugestaltung der Kirche kam es auch zu einer Neugestaltung der Lehre: 1530 bekannte man sich in ganz Lehrte zu der neuen Lehre von Dr. Martin Luther.

Da zuvor nur ein Holzturm errichtet wurde, wurde im Jahre 1600 ein standhafter Turm ohne Zugang zum Kirchenschiff gebaut. Diese Bauarbeiten dauerten bis ins Jahr 1604. Jedoch fehlte der Lehrter Gemeinde das Geld für ein Turmdach, das ihnen dann freundlicherweise von der Gemeinde in Haimar gegeben wurde.

1627, als Christoph Klinkerfuß Pastor der Gemeinde wurde, wurde auch etwa das Pfarrhaus errichtet.

Zum Ursprung der Namensgebung hinterließ Klinkerfuß die Notiz: „ ...dass unser Namenspatron soll heißen S. Nicolaus".

Einige Jahre später, im Jahr 1638, wurde eine 14 Zentner-Glocke für die Nikolauskirche in der Glockengießerei Voß in Lüneburg gegossen.

1712 wird ein Chorraum am Kirchenschiff entweder neu gebaut oder umgebaut,

Ein großer Umbau erfolgte 1815, bei dem auch eine Orgel eingebaut wurde, welche zum Teil in den Turm eingefügt wurde. Dieser Turm war einst mit einer Empore verbunden gewesen.

Da sich Lehrte durch den Bau der Eisenbahn immer mehr vergrößerte, wurde ein größerer Raum benötigt, weswegen die Matthäuskirche gebaut wurde.

Pastor Johann Gottfried Ernst Christian Palandt hielt den letzten Gottesdienst in der Nikolauskirche, und zog dann mit der Gemeinde zur Weihe in das neue Gotteshaus. Die Nikolauskirche wurde der Stadt Lehrte als Schulraum überlassen.

Da der Bau der Kapelle auf dem Alten Friedhof finanziert werden musste, wurden beide Kirchenglocken und die Orgel verkauft.

Nach einem großem Umbau diente die Nikolauskirche bis 1961 als Schulraum. Zeitweise war auch ein Heimatmuseum dort untergebracht. Doch es wurde beschlossen, die alte Dorfkirche wieder als Kirchenraum zu nutzen, wobei der alte Kirchenraum wieder hergestellt werden musste. Die Einrichtung wurde durch Spenden finanziert.

Am 16. Oktober 1968 zog die Gemeinde nach einem Gottesdienst in der Matthäuskirche aufgrund der Wiedereinweihung der Nikolauskirche ins Dorf.

Dank dem Apotheker Wilhelm Nieschlag, der 1994, zu seinem 60. Geburtstag, anstatt von Geschenken, um Spenden für die alte Dorftkirche bittet, entstand somit ein Förderverein. Mit dem Kirchenvorstand der Matthäuskirche wurde dieser am 15. Juli desselben Jahres der „Verein zur Erhaltung und Erneuerung der Nikolauskirche e. V. Lehrte“ genannt. Die Mitgliederzahlen haben sich im Laufe der Zeit auch stark positiv entwickelt – von 22 Mitgliedern bei der Gründung, bis 68 Mitgliedern im Jahre 2004. Neben Wilhelm Nieschlag setzten sich in den Anfangsjahren Heiner Behre, Wilhelm Behre und Pastor Thomas Aehnelt besonders für den Verein ein. Ihr Anfangskapital betrug umgerechnet etwa 10.000 Euro.

Dadurch konnte ein automatischer Aufzug, der 120 Kilogramm schwere Gewichte in das Uhrwerk installierte, vergoldete Zeiger und Ziffern der Turmuhr, eine Heizung, gepolsterte Stühle und 2005 auch eine neue Glocke und noch vieles mehr finanziert werden.

Diese Spenden werden immer wichtiger, da die Landeskirche immer weniger Geld zur Erhaltung gibt und sich die rund 50 Mitglieder (Stand 2014) nicht alles von ihrem Jahresbeitrag von 50 Euro leisten können.

Der Förderverein freut sich über neue Mitglieder.

Der Beitrag beträgt 50 Euro im Jahr.

Spenden sind willkommen.

Spendenkonto:

Förderverein Nikolauskirche.

Volksbank eG, BLZ: 251 933 31, Konto: 7003233500

Quellen:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Lehrte/Nachrichten/Nikolauskirche-in-Lehrte-vor-dem-Zerfall-bewahrt

http://www.xn--matthus-lehrte-9hb.de/index.php/organisation/gebaeude/nikolauskirche/25-nikolauskirche

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