Zuckerrübe

Bild 1 von 3

  • © AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
    © AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
  • © AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
    © AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
  • © AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
    © AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte

Die Zuckerrübe
(Beta Vulgaris Subsp. Vulgaris var altissima)

Herkunft

Die Zuckerrübe gehört der Familie der Gänsefußgewächse an und stammt von der Runkelrübe ab. 1747 wurde sie vom Chemiker und Apotheker Andreas Sigmund Marggraf „entdeckt“, als dieser feststellte, dass der Zucker in Zuckerrohr und Runkelrübe identisch ist. Die ursprüngliche Runkelrübe hatte aber nur einen durchnittlichen Zuckergehalt von 1.6%. Man fing also an die Runkelrübe gezielt auf einen hohnen Zuckergehalt zu züchten, bis man schließlich die heute bekannte Zuckerrübe hatte, die einen Zuckergehalt von rund 18% hat.

Boden

Die Zuckerrübe braucht humose Lehm und Lössböden um gut wachsen zu können. Trockene Sandböden, zähe Tonböden und alle flachgründigen, nasse Bodenarten sind zum Anbau der Zückerrübe ungeeignet.

Anbau

Gesät wird die Pflanze Mitte März bis Anfang Mai.

Die Zuckerrübe wächst „zwei-jährig“. Das erste Jahr ist die vegetative Phase, in der sich Rübenblatt und Rübenkörper bilden. Da die Zuckerrübe meist zur Zuckergewinnung angebaut wird, wird sie nach dieser Phase geerntet, weil sich der Zucker im ersten Jahr im Rübenkörber bildet. Im zweiten Jahr, der generativen Phase, blüht die Zuckerrübe und bildet Samen. In aufeinander folgenden Vegitationsperioden, kann die Rübe nicht auf dem selben Feld angebaut werden, weil sie sich nicht mit sich selbst verträgt. Es ist also eine wechselnde Fruchtfolge nötig.

Ernte

Von September bis Mitte Dezember kann die Zuckerrübe geerntet werden. Sie wird von „Rübenrodern“ aus dem Boden gezogen. Dabei schneidet die Maschine das Rübenblatt ab und wirft es klein gehäckselt auf dem Feld ab, während die Rüben durch die Maschine von der anhaftenden Erde befreit und im Vorratsbunker des Roders landen.

Verwendung

Frucht und Blatt der Zuckerrübe werden entweder zu Zucker, Futtermittel, Bioethanol oder Biogas verarbeitet.

Zucker aus Zuckerrüben.

Die Zuckerrüben werden in Zuckerfabriken zur Säuberung gebürstet und dann in kleine Schnitzel geschnitten. Die Rübenschnitzel köcheln ca. eine Stunde in 70° C heißem Wasser. Danach werden sie aus dem Wasser gesiebt. Um mehr Zucker zu erhalten kann man sie auch auspressen. Nun wird das Wasser so erhitzt, dass es verdunstet. Es entsteht eine konzentrierte Lösung, die beim Abkühlen kleine Zuckerkristalle bildet. Das Produkt ist ein verzehrbarer Zucker

Link zur Website; Biologie-Seite - Zuckerrübe

Link zur Website: Verein der Zuckerindustrie

© AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
© AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
© AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
© AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
© AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte
© AK Natur erleben Stadtmarketing Lehrte