Blühstreifen - Mariendistel

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  • © AK "Stadt & Natur erleben" Stadtmarketing Lehrte
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Mariendistel ​(​silybum marianum ​
Christi Krone, Donnerdistel od. Heiland Distel)

Allgemeine Informationen
Die Mariendistel gehört zur Gattung der Mariendistel und stammt somit aus der Familie der Korbblütler und der Ordnung der asternartigen Pflanzen. Sie ist eine der best untersuchten Heilpflanzen.
hre Blütezeit ist von Mai bis September und sie kann ab dem zweiten Jahr geerntet werden.

Aussehen
Mariendisteln entwickeln kräftige Wurzeln und üppige, gelappte Blätter mit milchigen Flecken, die an den Rändern starke Dornen aufweisen. Der stämmige, haarige Blütenstiel wird bis zu zwei Meter hoch. An den Spitzen der Stiele öffnen sich zum Herbst die bis zu 7 cm breiten, violett bis purpur gefärbten Blütenköpfe, die wie alle Distelblüten von Fluginsekten reichlich besucht werden.

Vorkommen/ Verbreitung
Die Mariendistel ist heute weltweit durch ihre starke Heilkraft, die aus den Samen stammt, verbreitet. Weitestgehend ist sie jedoch im Mittelmeerraum zu finden. Als Standort bevorzugt die Mariendistel sonnige Plätze mit humosen und durchlässigen Boden. Da die Pflanzen kalkliebend sind, ist bei saurem Boden eine Gabe von Kalk oder Gesteinsmehl erforderlich. Noch dazu ist sie häufig an Ruderalstandorten zu finden. Darunter versteht man Schuttplätze, Wegränder, Viehweiden und meist trockene und steinige Böden.

Nutzung
Seit der Antike wird die Mariendistel als Heilmittel eingesetzt. So wurde sie damals als Mittel gegen Schlangenbisse oder zur "Gallenabfuhr" empfohlen. Die Mariendistel ist in vielerlei Hinsicht nützlich, da sie als Heil- und Gewürzpflanze sehr beliebt ist. Als Heilkraut hilft sie durch den aus ihr gewonnenen Wirkstoff Silymarin sehr gut bei Leberbeschwerden, Gallenflussstörung, Reisekrankheit, Verdauungsstörungen und Migräne. Jedoch wird sie in der heutigen Zeit meistens bei Leberbeschwerden eingesetzt und ist ein wichtiger Bestandteil der Medizin. Die erhoffte krebshemmende Wirkung wurde jedoch nicht erzielt. Verabreicht wird sie in Kapseln, Samen, Tee aus Früchten und Öl. Weitere Wirkstoffe der Pflanze sind Bitterstoffe, biogene Amine, Gerbstoff, Farbstoffe, in geringem Anteil auch ätherische Öle, unbekannte scharfe Substanzen und Harze.

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